The Edition Tokyo Toranomon. Den Abend verbrachte ich in der Bar im einunddreißigsten Stock. Allein weil ich Gast und Platinum-Mitglied war, wurde ich zum Fensterplatz — dem Eckplatz, wohlgemerkt — geführt. Es war ein guter Platz. Vielleicht zu gut.

Im Dunkeln steht nur das Grün
Direkt vor mir leuchtete der Tokyo Tower. Das Lokal war dämmrig beleuchtet — und genau deshalb wirkten die großen Blätter noch klarer und markanter als bei hellem Licht. Dunkel und Sichtbarkeit schließen sich offenbar nicht aus. Wir drei saßen mitten in diesem Anblick.

Drei Menschen, drei Gläser
Ich bestellte den Toranomon Gin Tonic. Meine Frau einen Martini. Meine Tochter wählte einen Saft, dessen Name allein schon köstlich klang. Drei Gläser auf dem Tisch. Dass jeder von uns einfach das bestellt hatte, was er selbst mochte — das war eigentlich der ganze Inhalt dieses Abends.
Morgen, wie immer
Das Frühstück folgte dem üblichen Format: Buffet mit einem warmen Hauptgang. Ich wählte das Omelett. Es war gut — so gut, dass keine weiteren Worte nötig schienen.

Wo der Salat gut ist, ist es meistens alles gut
Der Salat hier ist natürlich ausgezeichnet. Ich bin seit jeher überzeugt: Wo der Salat stimmt, stimmt in der Regel das ganze Haus. Gerade dort, wo man nicht viel verstecken kann, zeigt sich das Niveau. Auch der Lachs war besonders gut. Wer danach etwas Süßes möchte, dem empfehle ich das Schokoladengetränk.

Hotels, die man wiedersehen möchte, sind nicht häufig. Nichts Außergewöhnliches ist passiert. Wir saßen am Fenster, tranken etwas, und morgens gab es Omelett. Und trotzdem — man will zurück. Deshalb werde ich weiter über diesen Ort schreiben.
Notizen vom Aufenthalt
- Ort: The Edition Tokyo Toranomon — abends Bar im 31. Stock, morgens The Blue Room
- Platz: Eckplatz am Fenster dank Platinum-Status, Tokyo Tower direkt davor
- Abendbestellung: Toranomon Gin Tonic (ich) / Martini (Frau) / Saft (Tochter)
- Frühstück: Omelett, Salat, Lachs — Schokoladengetränk für Süßhunger
- Erkenntnis: Wo der Salat gut ist, ist es meistens alles gut


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