Die geschäftige Woche hinter sich lassen — und dann beginnt das Wochenende, etwas langsamer als gewöhnlich. Kein fester Plan, nur ein Spaziergang zum Yokohama Hammerhead am Wasser. Die Meeresluft und der weite Blick lassen die Anspannung der vergangenen Tage allmählich nachlassen.

Abschalten am Morgen am Hammerhead
Ein Dashi-Chazuke in einem kleinen Laden mit Itoen-Matcha. Schlicht, aber mit Sorgfalt zubereitet — genau das, was der Körper braucht. Als ich fertig bin, denke ich nicht mehr an die Uhr.
Je ein Getränk im Schatten
Dann weiter zu Starbucks. Der Tag war sonnig, also suchten wir uns sofort einen Schattenplatz. Ich bestellte einen Affogato Frappuccino, meine Frau einen Americano. Ein kaltes Glas und eine warme Tasse, nebeneinander auf demselben Tisch. Jeder mit seinem eigenen Geschmack — das gefiel mir. Vor uns ein kleiner hellblauer Trailer. Touristen und ruhige Einheimische zogen vorbei.

Das Gewöhnliche ist der wahre Luxus
Wir sprachen über das Aufwachsen unserer Tochter und über eine bevorstehende Reise. Kein großes Fazit, nur das angenehme Gefühl, miteinander zu reden. Kein besonderes Event, kein aufwendiger Einkauf. Und doch sind genau diese unscheinbaren Momente das Wertvollste. Reichtum, glaube ich, besteht aus solchen stillen Nachmittagen.
Notizen vom Tag
- Ort: Yokohama Hammerhead (Shinko Pier) — offene Lage am Wasser
- Tagesplan: Morgenspaziergang → Dashi-Chazuke → Kaffee auf der Terrasse
- Getränke: Affogato Frappuccino (ich) / Americano (Frau)
- Erkenntnis: Echter Luxus steckt in den Momenten, in denen man aufhört, nach etwas Besonderem zu suchen


Comments